Der verletzte Mensch – Über das Buch

Inhalt

Der talentierte Schüler und seine Feinde

  • Im Laufe unseres Lebens werden wir alle zu Experten: Ausgrenzung, Verrat, Demütigung, Vertrauensbruch, Gleichgültigkeit. Jeder hat schon verletzt. Jeder wurde schon verletzt. Ein unbedachtes Wort kann eine Kindheit zerstören. Eine kleine Unachtsamkeit zu einem Wundbrand in der Seele des anderen führen. Manchmal verletzen wir uns auch selbst, indem wir uns aus mangelndem Mut oder falschem Stolz von unserem Ursprung und unseren eigenen Bedürfnissen trennen.
  • Mit viel Einfühlsamkeit und ohne Scheu vor Tabus entfaltet Andreas Salcher eine Landkarte der verborgenen Verletzungen und fragt: Was unterscheidet Menschen, die an ihren Wunden zerbrechen, von jenen, die sogar daran wachsen? Wie können wir verhindern, dass die Angst vor weiteren Verletzungen unsere Sehnsucht nach Liebe erstickt?
  • Langzeitstudien zeigen, welche Schutzfaktoren Menschen dabei helfen können, auch die schmerzhaftesten Prüfungen des Lebens zu bewältigen. Diese Ergebnisse stimmen in verblüffender Weise mit den Erkenntnissen einiger der bedeutendsten Denker, spirituellen Lehrer und Wissenschaftler überein, die an diesem Buch mitgearbeitet haben. Versöhnen Sie sich selbst und mit der Welt. Denn in Ihrer tiefsten Verletzung liegt Ihr größtes Talent.

9 Antworten zu “Der verletzte Mensch – Über das Buch”

  1. Daniela Schmeißner sagt:

    Hallo Herr Andreas Salcher,

    bin gerade beim lesen der verletzte Mensch.

    Mich freut es, das es Männer gibt die über Verletzungen schreiben, über Gefühle……
    Denn ich bin Mutter von drei Kindern und habe versucht in der Schule Lehrern nahezulegen, wie wichtig es ist für die Kinder auf ihre Gefühle Achtsamkeit zu geben und nicht kaputt zu machen!
    Ich mußte durch meine Herzensbildung so viel Demütigung einstecken, nicht nur ich sonder auch meine Kinder!
    Es ist mir ein Anliegen im The Curriculum Project die Schule von Morgen mit zu wirken, denn auch ich mußte miterleben wie Kindern Talente Fähigkeiten durch unser Schulsystem kaputt gemacht werden!
    Meine Kinder sind zur Zeit 16,18 und 19 Jahre alt, ich merke eben an ihrer Entwicklung wie schwer es ist, wieder zurück zur Herzensbildung zu gelangen.

    Ich arbeite auch an meiner Herzensbildung das ist bestimmt eine Lebensaufgabe, aber sie macht lebendig und das finde ich sehr schön. Und nicht gerade einfach in dieser verrückten Welt, aber ich bin überglücklich wieder Menschen zu begegnen die einem da weiterhelfen.
    Und ihr Buch finde ich wunderbar es trifft auch meine Themen genau auf den Punkt!

    Liebe Grüße
    Daniela Schmeißner
    Ich bin Österreicherin muß erst meine e-mail Addresse ändern!

  2. kogler sylvia sagt:

    habe das buch „der verletzte mensch“ aus gegebenem anlass gelesen, es hat mich bereichert und zu einem gewissen umdenken gebracht,
    jetzt aber meine frage:
    ist es auch als geschenk an denjenigen geeignet, von dem man annimmt, er hätte dich verletzt – oder wäre es eine provokation?
    freue mich auf eine baldige antwort

  3. sybille zeitz sagt:

    lieber herr salcher!
    ihr buch hatte ich seit langer zeit ungelesen zu hause herumkugeln. heute hatte ich endlich einmal einen sonntag, den ich alleine und ohne zwangsfernsehn verbringen durfte. um 7 uhr morgens begann ich mit diesem buch, vor 5 minuten habe ich die letzte seite gelesen. ich habe den ganzen tag nichts gegessen, nichts getrunken, nicht geduscht… weil ich mit ihrem buch in einem WAHNSINNSFLOW mit lachen, weinen, gerührt und betroffen sein, war.
    vielen dank
    sybille zeitz
    p.s. jetzt plündere ich mal den kühlschrank

  4. maurer regina sagt:

    lieber hr. salcher
    habe mir zufällig vorige woche das buch „der verletzt mensch“ gekauft und schon gelesen
    es spricht mir aus der seele
    mein ganzes 54-jähriges leben war von fremdbestimmung geprägt, besonders intensiv die letzten 30 jahre, ab der geburt meiner töchter
    nicht nur meine mutter hatte das große sagen und tun sondern auch meine 2 schwestern
    ich war wie gelähmt und ausgeliefert
    egal was ich zu sagen oder zu kritisieren hatte ich war immer die „böse“ mutter war nie gut genug für meine mädels
    die großmutter und die tanten waren immer besser, fairer, gerechter, hatten mehr geld, ließen mehr zu usw. die liste könnte endlos lange ergänzt werden
    jetzt da meine töchter erwachsen sind habe ich mit hilfe einer sehr lieben und erfahrenen therapeutin endlich den mut aufgebracht über diese ganzen verletzungen die eigentlich richtige übergriffe waren zu reden und für mich eine strategie zu finden es zu akzeptieren, verarbeiten, als passiert zu betrachten und frieden für mich zu finden
    ihr buch war noch das sogenannte i-tüpfelchen zu meiner einstellung und ich bin irrsinnig froh es gelesen zu haben und glücklich sein zu können und mich an meinen 3 mädels samt ihren partner und meinem mit sehnsucht erwarteten enkelkind erfreuen zu können
    mit ganz besonders lieben grüßen
    regina maurer

  5. Hermine Pinter sagt:

    Lieber Herr Dr. Salcher,
    in meinem Bücherregal stehen unzählige Bücher, hab dennoch kein einziges davon gesucht, alle sind mir beim Bummeln durch Bücherhandlungen irgendwie ins Auge gesprungen. Genauso ist es mir mit Ihrem Buch „Der verletzte Mensch“ ergangen.
    Es ist nicht nötig sich auf die Suche nach Menschen, Dingen oder dergleichen zu machen, wenn man offen ist, das Leben zu sich „hereinlässt“, ergibt sich sowieso das Passende. Beim Lesen dieses Buches hatte ich seitenweise das Gefühl, Sie erzählen aus meinem Leben, ich hab mich ganz einfach wiedergefunden, in diesem Buch.
    Das Leben hat mir drei Kinder geschenkt, die ich ins Leben begleiten darf, diese Kinder sind nicht mehr klein, fast erwachsen, oft ist es sehr schwierig – die Sprößlinge „anlaufen“, sich den „Kopf anhauen“, lassen, dennoch sind sie nach jeder Herausforderung selbstsicherer und bewußter geworden, ja loslassen und alles für jeden machen ist nicht leicht, dennoch, wenn man das Resultat sieht – erfüllend. Danke, für dieses Buch. Es tut gut sich in Büchern wiederzufinden.
    Lieber Herr Dr. Salcher, ich wünsche Ihnen einen mit Sonnenstrahlen durchflutteten Tag
    Hermine Pinter, Weststeiermark

  6. Franz sagt:

    Lieber Herr Dr. Salcher,

    habe erst jetzt ihr Buch gefunden oder ihr Buch mich, ich bin begeistert.
    Vor allem deshalb, weil sie einem die Augen öffnen, dass es vielen anderen ähnlich ergangen ist wie einem selbst.
    Speziell haben mir ihre Bemerkungen zum österreichischen Schulsystem gefallen, das sich in den Gymnasien auch heute immer noch weitgehend mit Frontalunterricht und auswendig gelerntem die Zeit vertreibt.
    Ich habe mich als Vater erdreistet, dies in einem mail im Jänner 2012 an den Direktor eines Kremser Realgymnasiums zu thematisieren. Die Antwort war – keine- außer die, auf meine Nachfrage, dass man an keiner Diskussion interessiert sei.
    Die „Antwort“ kam am Schulschluss, als man meinem Sohn im Abschlusszeugnis eine Betragensnote, und zwar grundlos, eintrug. Eine Antwort fordernd, erklärte man mir, dass das Geheimnis der Klassenkonferenz sei.
    Durch die Blume lies man mich jedoch verstehen, dass die Betroffenen sich dies selbst zuzuschreiben hätten. Soviel zum „Demokratieverständnis“ einer Realschule im Jahre 2012. Wie immer, 30 Jahre hinten.
    Liebe Grüße
    Franz

  7. Cornelia Palii sagt:

    Lieber Herr Salcher!
    Ihr Buch „Der verletzte Mensch“ hat mich sehr bereichert und mir geholfen wichtige und bis jetzt versteckte Verhaltensmuster zu entdecken. Es hat mir ein Stück weitergeholfen mich in Dankbarkeit und Vergebung dem Jetzt zu öffnen, eine positivere Einstellung in den letzten Monaten zu entwickeln und die richtigen Fragen zu stellen. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar!
    Ich wünsche Ihnen viel, viel Erfolg weiterhin!
    Liebe Grüße
    Cornelia

  8. Kristina sagt:

    Sehr geehrter Herr Salcher!

    Als erstes finde ich es großartig, dass Sie uns als Leser die Möglichkeit geben, Ihnen unsere Meinung mitzuteilen!

    Von Ihrem Buch hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Was mir gefehlt hat: Was ist mit all jenen, die keinen „Mentor/Freund“ oder „Gabe/Fähigkeit“ haben?
    Sie schreiben auch, Frauen gehen aus ihrer Depression nicht herraus und müssen sich das Träumen wieder erkämpfen. Aber was wenn einem einfach keine erstrebenswerten Alternativen mehr einfallen?

  9. Brunner Gabriele sagt:

    Mentoren und Wegbegleiter gibt es genug,man muss sieh nur sehen, sprich auch wahrnehmen könne. Dafür geht Selbstwert und Selbstliebe (nicht negativer Egoismus!).

    Das Buch …. toll!!!

    Mehr (Nächsten-) Liebe braucht die Welt…

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