Lieber Blogger, liebe Bloggerin,

es hat mich sehr gefreut, dass ich in den letzten drei Jahren so viele berührende, inspirierende, informative und durchaus auch kritische Mails bekommen habe. Ich war immer aufrichtig bemüht alle Mails persönlich zu beantworten. Oft hat es mir jedoch leid getan, dass ich diese nicht einem größeren Publikum zugänglich machen konnte, weil ich mich natürlich an die Vertraulichkeit gehalten habe.

Dieser Blog soll allen meinen Leserinnen und Leser sowie den an einer ernsthaften Schuldebatte Interessierten die Möglichkeit bieten, ihre Ansichten nicht nur mir sondern auch einem viel größeren Kreis mitzuteilen. Sie brauchen sich nur einmal zu registrieren und können danach sofort Ihren Beitrag in den Blog stellen, den ich natürlich regelmäßig lesen und kommentieren werde.

Wählen Sie einfach eines der drei Bücher aus, das am besten zu Ihrem Thema passt und schreiben Ihren Beitrag dorthin. Sie können auch „Allgemein“ auswählen.

Im Augenblick bin ich natürlich sehr an Ihren eigenen Erfahrungen zum Thema „letzte Stunde“ interessiert.

Viel Freude beim Bloggen wünscht
Andreas Salcher

5 Antworten zu “Lieber Blogger, liebe Bloggerin,”

  1. G.Auzinger sagt:

    Lieber Herr Salcher!
    Ihr Buch berührt mich sehr, bin durch „Zufall“ im Programm eines Bildungshauses darauf gestoßen.
    Es ist besser als alle Lebens- u. Glücksratgeber, schon während der ersten Seiten hatte ich das Gefühl,
    meine Einstellung zum Leben, meine Gefühlslage ändert sich von Grund auf – es ist eigentlich unglaublich.
    Während des ganzen Tages denke ich immer wieder bei den verschiedensten Gelegenheiten daran und freue
    mich schon auf das Weiterlesen und Weiter-Umsetzten Ihrer Anregungen (bin erst am Anfang des Buches!).
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viele gute Gedanken und Einfälle und viele Freude am Schreiben, damit Sie noch
    vielen Menschen helfen können.
    Alles Gute!
    G.Auzinger

  2. .... sagt:

    Es gibt Bücher, die beginnt man zu lesen, legt sie zur Seite, beginnt irgendwann wieder darin zu lesen, liest sie aber nie zu Ende.
    Dann gibt es Bücher, die einem von der letzten Seite bis zur ersten Seite begeistern. Das lieber Andreas sind deine Bücher!! Sie machen einem auch Mut in vielen Lebenslagen.

  3. Helena Pandza sagt:

    Lieber Herr Salcher,
    es tut so gut ihre Bücher zu lesen!!
    Wann erscheint das nächste Werk?

  4. Sonja Z. sagt:

    Lieber Herr Salcher,

    ich bin, eigentlich durch Zufall, auf Ihr Buch „Der talentierte Schüler …“ gestoßen, habe mir die Leseprobe angehört und viele Lesermeinungen darüber gelesen – ist schon bestellt … und hofentlich bald in meinem Briefkasten!

    Schon anhand der „Ausschnitte“ bemerke ich, dass sie mir fürwahr aus der Seele sprechen! Ich meine, zu jenen Müttern zu gehören, die das Potential ihres Kindes wahrnehmen – wie auch seine Schwächen. Ich war allerdings auch so dumm, erst mal „die Dinge zu beobachten“ … was für eine Schande! Ich reagierte leider auch erst, als ich meinen Sohn in allergrößter Gefahr sah. Seine (überdurchschnittlichen) Stärken wurde nicht wahrgenommen, dafür bekam er seine Schwächen immer wieder zu hören und (in der Benotung) zu spüren – fächerübergreifend; sprich: obwohl die Lehrerin ihn wissen ließ, dass er so viel wisse und sich als einziger der Klasse Dinge bis ins Detail gemerkt habe, die am Schulanfang durchgearbeitet wurden, erhielt er kein „Sehr gut“ im Sachunterricht, sondern ein „Gut“, weil er bei den schriftlichen Arbeiten zu viele Rechtschreibfehler machte – als Legastheniker, wohlgemerkt. Er war sehr bemüht – aber auch das half ihm nichts. Gefrustet und kurz vor der absoluten Verweigerung nahm ich ihn nach der 3. Klasse aus der öffentlichen Volksschule heraus. Seit Sept. 2010 besucht er eine Montessori-Schule in unserer Nähe, die es seit ca. 2 Jahren gibt. In diesem halben Jahr hat sich so viel gewandelt, dass ich darüber ein Buch schreiben könnte! Mein Kind lacht morgens beim Aufstehen wieder, es ist motiviert und geht sehr gerne in die Schule, er kommt aus der Schule und erzählt Unmengen – an Erlebnissen, Eindrücken, Erkenntnissen, neuem Wissen. Seine Ängste haben sich verflüchtigt (!),; er schrieb mit seinen 9 Jahren das erste Mal eine Geschichte: 2 1/2 A4-seiten-lang; eine phantastische Geschichte (die noch immer strotzte vor Fehlern) – aber er kennt jetzt auch die Erfahrung, dass er damit seine Zuhörer in den Bann ziehen kann und lt. Aussage seiner Lehrerin, die ihm ihre Begeisterung mitteilte, sogar den Erwachsenen „der Mund offen stand“ als sie die Geschichte hörten (wie sie es mir gegenüber formulierte). Von ihm selbst kam am nächsten Tag die Mitteilung: „Mama, als nächstes arbeite ich ein Deutsch-Material; damit ich nicht mehr so viele Fehler beim Schreiben mache. Ich glaube, da muss ich was dagegen tun.“ Aber nicht nur schulisch zeigen sich so viele beeindruckende Veränderungen. Mein Sohn ist mitteilungsbedürftiger (offener), selbstbewußter, selbständiger; er ist wieder ein „Forscher“, der alles mögliche hinterfragt und experimentiert – er ist lebendig! Im wahrsten Sinne des Wortes! Und das nach nur 1/2 Jahr! Einem halben Jahr des gegenseitigen Respekts, des Ernst-genommen-werdens … Selbständiges Lernen in friedlicher, unabgelenkter Atmosphäre, mit der Unterstützung einer liebevollen Lehrkraft und hervorragenden Materialien; … und, und, und. Auch zu Hause nimmt er sich eines seiner Wissensbücher (oder mehrere) und schreibt sich Wesentliches heraus, wenn er etwas genau wissen will … Er entdeckt die Welt, in die er „morgen“ als Erwachsener gehen wird, heute schon auf so umfassende Art und Weise, dass man von den vielen Wundern und Phänomenen selbst als Mutter oder Vater tief beeindruckt ist und sich selbst wieder auf „die Reise“ begibt …

    Ich freue mich sehr auf Ihr Buch!

    Lieben Gruß,
    Sonja Z.

  5. eine Pensionistin sagt:

    Auch wenn man bereits die Schule längst hinter sich hat kann man nicht sagen “ Schule? das geht mich gar nichts mehr an.“ Obwohl ich keine Kinder habe, las ich das Buch “ Nie mehr Schule“. Neugierig bin ich durch eine Fernsehdiskussion “ im Zentrum“ geworden. Beim Lesen dieses Buches wurde mir immer mehr bewußt wie wenig ich über die Fehler des heutigen Schulwesens Bescheid weiß. Ich könnte mir vorstellen, dass unsere zukünftigen Lehrer heute noch immer so wie vor 30 Jahren auf ihren Beruf vorbereitet werden. da wundert mich dann nichts mehr. Solange sich in der Politik das Thema Schule so träge hinzieht wird die „Tote Schule“ nie lebendig. Allen Lehrern die aufgeschlossen sind und das festgefahrene Schulwesen reformieren wünsche ich viel Erfolg und dass sie die Freude am lehren nie verlieren.

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